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27. März 2019

In Graubünden reicht die Höhenverbreitung der Schneemaus von 1'000 m ü. M. regelmässig bis 3'000 m ü. M. Auch in noch höheren Lagen wurden schon Schneemäuse beobachtet. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Blockhalden mit vielen Unterschlupfmöglichkeiten. Hier ist es sommerkühl und winterwarm und letzteres erst recht, wenn eine dichte Schneedecke den Lebensraum zudeckt. Schneemäuse machen keinen Winterschlaf. Ihre Bestände sind im Vergleich mit jenen anderer Kleinsäuger über die Jahre ausserordentlich stabil. Schneemäuse sind an das Leben im Gebirge hervorragend angepasst.

Dr. Jürg Paul Müller, Biologe und Kleinsäugerspezialist, stellt das Leben dieser häufigen Nager genauer vor. Die Grundlage für das Referat bilden die Forschungen im Bereich des Jochs oberhalb Praden, die seit dem Jahr 2000 im Gange sind.

Das Rendez-vous am Mittag findet am Mittwoch, 27. März 2019 von 12.30 bis 13.30 Uhr im Saal Brandis B12 (neben dem Bündner Naturmuseum) statt. Eintritt: Fr. 6.-- (Erwachsene), Fr. 4.-- (AHV/IV, Studierende, Lehrlinge), Kinder bis 16 Jahre gratis.

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