Braunfilzige Furchenbiene
Halictus scabiosae

Bild
Braunfilzige Furchenbiene sammelt Pollen auf einer Flockenblume
biologie
Biologie
menschtier
Mensch & Tier
tipps
Tipps
galerie
Galerie
karte
Karte

Biologie

Soziale Art, steht in der Schweiz auf der Roten Liste. Nest an vegetationsarmen oder -freien, ebenen bis schwach geneigten Stellen im Boden. Die befruchteten Weibchen überwintern gemeinsam im Geburtsnest. Im Frühling übernimmt eines der Weibchen die Rolle der Königin und legt Eier, während die anderen Weibchen als «Hilfsweibchen» Nektar und Pollen heranschaffen. Vor dem Schlüpfen der Arbeiterinnen werden die Hilfsweibchen von der Königin vertrieben und gründen ein eigenes Nest. Besucht verschiedene Blüten, vor allem aber Korbblütler wie Disteln oder Flockenblumen. 

Erkennungsmerkmale

Furchenbienen mit Längsfurche auf der Oberseite des letzten Hinterleibssegments; Beinsammler. Einzelne Arten teilweise nur sehr schwer zu unterscheiden.

Gehört zu
Masse

Körperlänge 12-15 mm

Aktivitätszeit

Ende April-etwa September. Junge Weibchen überwintern.

Lebensraum

Sonnige, trockenwarme Lebensräume wie Ruderalflächen oder Kiesgruben. 

Mensch & Tier

Fördermassnahmen

Im Siedlungsgebiet können Ruderalflächen (Rohbodenfläche) angelegt werden, damit für die Braunfilzige Furchenbiene Nistplätze und Blütenpflanzen vorhanden sind. Im Garten können Sie Futterpflanzen wie Flockenblumen (Centaurea) und Disteln (Carduus und Cirsium) pflanzen, um die gefährdete Wildbiene zu fördern.

Die Skabiosen-Flockenblume ist ein Magnet für diverse Blütenbesucher.
Auf der Gewöhnlichen Kratzdistel tummeln sich diverse Wildbienen wie auch Hummeln und Schmetterlinge.
Flockenblumen sind beliebte Blütenpflanzen für die Braunfilzige Furchenbiene.

Beobachtungstipps

Diese gefährdete Wildbiene ist eine sehr wärmeliebende Art. Daher kommt sie im Siedlungsgebiet hauptsächlich auf Ruderalflächen, aber auch in gewissen Gärten, auf dem Land vor allem in Kiesgruben vor.

Offene, warme und kiesige Plätze bieten der Braunfilzigen Furchenbiene Nistplätze und Nahrungspflanzen.
Renaturierte Kiesgruben bieten grossflächige Bodennistplätze für wärmeliebende Wildbienenarten.

Galerie

Seiten 1
bis 1

Karte

Die Darstellung des Beobachtungsorts erfolgt mit Google Maps.
Das ist aber nur möglich, wenn Sie Ihre Zustimmung zur Datenschutzerklärung geben.
Klicken Sie dazu im blauen Balken unten auf "ich stimme zu" und aktualisieren Sie dann den Browser.