News

26.09.2018

Ein neue Studie, publiziert in der renommierten Wissenschaftszeitschrift PNAS, weist nach, dass Glyphosat, das auch bei uns am hĂ€ufigsten angewendete Pflanzenvernichtungsmittel, fĂŒr Bienen gefĂ€hrlich ist. Glyphosat ist z.B. ein Wirkstoff in Roundup, einem Pestizid der Firma Bayer (ehemals Monsanto).

Die Internationale Agentur fĂŒr Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stufte Glyphosat im MĂ€rz 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Die schĂ€dliche Wirkung auf Menschen und Tiere ist jedoch nach wie vor umstritten und der Wirkstoff allgemein zugelassen.

Originalartikel im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)

Artikel im SPIEGEL

22.09.2018

© Markus Bohler / wildenachbarn.ch

Gestern Samstag, 22. Sept. ist im Naturmuseum Winterthur die Eichhörnchen-Ausstellung gestartet. Der StadtprĂ€sident Michael KĂŒnzle persönlich eröffnete zusammen mit der Museumsdirektorin Daniela Zingg die sehenswerte Ausstellung. Das Museumsteam hat mit viel Liebe fĂŒrs Detail eine FĂŒlle von spannenden Informationen rund um das Eichhörnchen zusammengetragen. Auch die StadtWildTiere Winterthur tragen mit Daten von Winterthurer Eichhörnchenbeobachtungen zur Ausstellung bei. Die Ausstellung, die noch bis FrĂŒhling 2019 lĂ€uft, ist fĂŒr alle Wildtierinteressierte unbedingt einen Besuch wert.

Weitere Informationen zur Ausstellung im Naturmuseum Winterthur

12.09.2018

SchĂ€chte und offene Gruben mit steilen WĂ€nden sind eine Gefahr fĂŒr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und können nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in ZĂŒrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen fĂŒr Amphibien

Vermeiden von Gefahren fĂŒr Igel und andere kleine FussgĂ€nger, Merkblatt

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn – die Meldeplattform fĂŒr Wildtierbeobachtungen aus lĂ€ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgewĂ€hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-PlastiksĂ€ckchen-Verkaufs unterstĂŒtzt wird. Der Basis-Beitrag ist fĂŒr jedes Projekt 100‘000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung (sie lĂ€uft noch bis am 16. Okt. 2018!) ĂŒber die Höhe einer zusĂ€tzlichen UnterstĂŒtzung fĂŒr die vier ausgewĂ€hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erhĂ€lt zusĂ€tzlich 50‘000.-
  • der 2. Platz 30‘000.-
  • der 3. Platz 20‘000.-.
  • der 4. Platz erhĂ€lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum fĂŒr alle erlebbar machen,
  • WissenslĂŒcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichhörnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen BiodiversitĂ€t im Siedlungsraum und anderswo fördern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 16.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns ĂŒber jede Stimme, die fĂŒr unser Projekt „Wilde Nachbarn in der Schweiz“ abgegeben wird.

Herzlichen Dank - fĂŒrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die PlastiksĂ€ckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der SĂ€ckchen erzielt wird, spendet die Migros jĂ€hrlich an ausgewĂ€hlte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

05.09.2018


SiebenschlÀfer unter einem Wellblechdach (© Mirjam Wyrsch / wildenachbarn.ch)

WĂ€hrend wir die warmen SpĂ€tsommerabende geniessen, haben viele Wildtiere bereits mit den Wintervorbereitungen begonnen. Im Herbst bieten die einheimischen StrĂ€ucher, BĂŒsche und BĂ€ume viel NahrungfĂŒr Wildtiere in Form von NĂŒssen, FrĂŒchten und Samen. Oft gelingt es jetzt, die sonst nachtaktiven SiebenschlĂ€fer beim Anfressen des Winterspecks zu beobachten.

Im Rahmen der „Aktion SiebenschlĂ€fer“ wird die Bevölkerung der Schweiz und Liechtensteins aufgerufen, SiebenschlĂ€fer und weitere Wildtiere auf der Meldeplattform sĂ€ugetieratlas.wildenachbarn.ch einzutragen, idealerweise mit Foto. Die Meldungen fliessen in den neuen SĂ€ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft fĂŒr Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Hier geht es zu weiteren Infos und zum ArtportrÀt des SiebenschlÀfers.

31.08.2018

Das Vogelsterben durch das tropische Usutu-Virus setzt sich auch in diesem Jahr fort und erfasst weitere Regionen in Deutschland. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. Bereits 1’500 Meldungen von Usutu-VerdachtsfĂ€lle sind beim NABU eingegangen, knapp zwei Drittel davon alleine im August.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf naturschutz.ch oder auf der Seite des NABU.

08.07.2018


Biber an der Limmat (© Mischa Sommer / stadtwildtiere.ch)

Die Biber an der Limmat, welche auf stadtwildtiere.ch immer wieder gemeldet wurden, haben Nachwuchs bekommen. Der TagesAnzeiger berichtet davon. Biber werden auch von verschiedenen anderen StÀdten gemeldet, z.B. von Luzern oder - seit vielen Jahren - auch von Wien, zu vielen Beobachtungen wurden spannende Bildern hochgeladen. Ein Blick in die Galerie des BiberportrÀts lohnt sich auf jeden Fall ch.stadtwildtiere.ch/tiere/biber

21.06.2018

Copyright: ReFurArt

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung

20.05.2018

Rothirsche in der Verzasca © Verena Boeckli / wildenachbarn.ch

Eine spektakulĂ€re Beobachtungsmeldung hat unsere Meldeplattform Wilde Nachbarn im April aus dem Tessin erreicht. Die Melderin schreibt dazu: "15 Rothirsche (alle mĂ€nnlich in verschiedenen Altersstufen) schwammen im Fluss ca. 100 Meter weit in Richtung von meinem Beobachtungsplatz, bis sie dann am anderen Ufer wieder an Land gingen und zwischen den BĂŒschen verschwanden." Herzlichen Dank fĂŒr die Meldung dieser tollen Beobachtung!

14.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hundeĂ€hnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die ÜberprĂŒfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. FĂŒr das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der Ähnlichkeit mit einem SchĂ€ferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von ZĂŒrich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn Wölfe sind scheu und zurĂŒckhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

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