News

19.03.2018

PĂŒnktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion lÀuft vom 16.MÀrz bis 8. April.

 

17.03.2018


Eichhörnchen in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom 25.2.2018

Die Tagesschau-Hauptausgabe berichtet vom Aufruf fĂŒr den neuen SĂ€uegtieratlas der Schweiz und Liechtenstein an die Schweizer Bevölkerung, Eichhörnchen zu melden, mit Bildern, auf denen man die Farbe der Eichhörnchen sehen kann.

Link zum Tagesschaubeitrag des Schweizer Fernsehens

06.03.2018

 

© Ueli Schoch / wildenachbarn.ch

Schweiz: Ziel ĂŒbertroffen beim Crowdfundingprojekt „Wilde Nachbarn entdecken“!

 

Mit einem fantastischen Betrag von CHF 22‘128.-endete das Crowdfundingprojekt „Wilde Nachbarn entdecken“ heute erfolgreich! Wir möchten uns herzlich bei allen UnterstĂŒtzern bedanken – fĂŒrs Spenden, fleissige HerumerzĂ€hlen und Daumen drĂŒcken.

 

Dem Wildtierkamera-Verleih steht somit nichts mehr im Weg und wir freuen uns nun darauf, mit dessen Planung zu beginnen.

18.02.2018


Hermelin im weissen Winterkleid © J. Lampert / wildenachbarn.ch

Verschiedene Tierarten wechseln im Winter ihre Fellfarbe und tragen in der kalten Jahreszeit ein weisses Fell. Sie profitieren damit von einer perfekten Tarnung. Das ist hilfreich als Schutz gegen Feinde (z.B. beim Schneehasen) oder fĂŒr die Jagd auf Beutetiere, welche den gut getarnten Beutegreifer nicht bemerken (z.B. beim Hermelin).

Was bedeutet dies nun fĂŒr diese Tierarten, wenn die kalte Jahreszeit aufgrund des Klimawandels oft keine weisse Schneedecke mehr bringt? Dieser Frage ist das Team um den Biologen L. Scott Mills an der University of Montana in den USA nachgegangen und untersuchten 21 verschiedene SĂ€ugetier- und Vogelarten in 60 LĂ€ndern, die saisonale Farbwechsel vornehmen.

Artikel dazu im Science Magazin (Ausgabe 16.2.2018)

Artikel dazu in der Sonntagszeitung (Ausgabe 18.2.2018)

17.02.2018


Dachs beim RegenwĂŒrmersuchen. Bild Madeleine Geiger / stadtwildtiere.ch

Fast sind wir am Ziel: es fehlen noch 1000 CHF und wir können unser Projekt eines Wildtierkamera-Verleihs anpacken. Noch suchen wir weitere UnterstĂŒtzerinnen und UnterstĂŒtzer, die mit einem Beitrag unser Vorhaben ermöglichen. Vielen Dank an alle, die uns bereits ihre UnterstĂŒtzung zugesagt haben. Vielen Dank fĂŒrs Teilen und Weitersagen.

Hier geht's zum Projekt auf Wemakeit

10.02.2018

„Wilde Nachbarn“ ist Bestandteil des vom Ministerium fĂŒr LĂ€ndlichen Raum und Verbraucherschutz geförderten Projekts „Wildtiere im Siedlungsraum Baden-WĂŒrttembergs“ der Professur fĂŒr Wildtierökologie und Wildtiermanagement der UniversitĂ€t Freiburg. Das Web-Portal wird in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtNatur betreut. Damit folgt Baden-WĂŒrttemberg StĂ€dten wie Wien, ZĂŒrich und Berlin (www.berlin.StadtWildTiere.de), in denen solch eine Meldemöglichkeit schon besteht und von der dortigen Bevölkerung gerne angenommen wird.

Nach dem Prinzip der „Citizen Science“ gewinnen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Daten, die Forscherinnen und Forschern ein Bild von der Verteilung der einzelnen Tierarten ĂŒber den Siedlungsraum vermitteln. Dadurch wird es möglich, RĂŒckschlĂŒsse auf Interaktionshotspots zu ziehen – also Orte, an denen sich Mensch und Wildtier besonders oft begegnen. Dieses Wissen kann fĂŒr das zukĂŒnftige Wildtiermanagement, mit dem Konflikten vorgebeugt werden soll, nĂŒtzlich sein. Indem BĂŒrger aufgerufen werden, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen, werden sie gleichzeitig fĂŒr das Thema sensibilisiert und vielleicht sogar begeistert. Dies ist dem Forschungsteam zufolge in einer Zeit, in der ein Bezug der Menschen zur Natur schwindet, sehr wichtig.

Medienmitteilung der Albert-Ludwigs-UniversitÀt Freiburg vom 8. Februar 2018

01.02.2018

Am 1. Februar 2018 um 12 Uhr startet das Crowdfunding der StadtWildTiere und Wilde Nachbarn auf der Plattform wemakeit.com. Ziel des Projekts "Wilde Nachbarn entdecken" ist es, ein Wildtierkamera-Verleihsystem auf die Beine zu stellen. Jeder und jede kann sich dann eine sogenannte Fotofalle ausleihen und seine wilden Nachbarn Eichhörnchen, Fuchs, Dachs & Co. entdecken. Jede UnterstĂŒtzung in den nĂ€chsten 33 Tagen ist willkommen und wird von der Gebert-RĂŒf-Stiftung ĂŒber den Science-Booster verdoppelt, ist fĂŒr das Projekt also doppelt wertvoll. 

Weitere Infos zum Projekt auf wemakeit.com

Das Crowdfunding-Projekt lÀuft 33 Tage, also noch bis am Montag, 5. MÀrz 2018 um 12 Uhr.
Wir freuen uns ĂŒber jede UnterstĂŒtzung, vielen Dank!

20.01.2018

Hermelin in der BĂŒndner Region Partnun (© Jann Lampert / wildenachbarn.ch)

Pro Natura Schweiz hat als Tier des Jahres 2018 das Hermelin ernannt. Der flinke kleine JĂ€ger ist bei StadtWildTiere und Wilde Nachbarn immer wieder anzutreffen und in der Galerie finden sich erstaunliche Bilder.

Zur Erinnerung: Hermeline haben ein weißes Winterfell, die Schwanzspitze ist jedoch auch im Winter schwarz. Nah verwandt ist das kleinere Mauswiesel. Unterscheidbar sind die beiden Arten anhand eben dieser Schwanzspitze, die beim Hermelin stets schwarz, beim Mauswiesel braun und nie schwarz ist.

Ein Besuch der StadtWildTiere- oder Wilde Nachbarn-Galerie (bei den TierportrÀts Hermelin auswÀhlen und dann auf Galerie klicken) lohnt sich!

Mit Hermelin und Mauswiesel beschÀftigt sich das Wieselnetz Schweiz und dem grossen Projekt Wiesellandschaft Schweiz.

29.12.2017


Stadtnatur an der Limmat in ZĂŒrich (Bild Sandra Gloor / stadtwildtiere.ch)

Die Stadt ist ein Lebensraum wie andere auch, etwa Waldgebiete oder lÀndliche Kulturlandgebiete. Wie artenreich stÀdtische Gebiete sind, bestimmen wir Bewohnerinnen und Bewohner.

Dies bringt ein lesenswerter Artikel in der NZZ vom 28.12.2017 auf den Punkt.
Merkblatt der Eidg. Forschungsanstalt WSL "BiodiversitĂ€t in der Stadt: fĂŒr Mensch und Natur" von 2012.

11.12.2017


© Igelzentrum ZĂŒrich

Igel in ZĂŒrich: mit Citizen Science den Igeln auf der Spur

Wie steht es um die Igel in unseren SiedlungsrĂ€umen? Dieser Frage stellten sich die Biologinnen und Biologen der Meldeplattform stadtwildtiere.ch in ihren Projekten „Igel gesucht“ und „Aktion StadtIgel“. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Igelbeobachtungen zu melden. Ausserdem kamen wildtierbiologische Methoden mit Spurentunnel und tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung von Freiwilligen zum Einsatz, mit welchen die Verbreitung der Igel in ZĂŒrich untersucht wurde.

Weniger Igel in ZĂŒrich – was sind die GrĂŒnde?

Die Resultate des Igelprojekts zeigen, dass die Igeldichte zwischen den Stadtgebieten stark variiert und dass die Verbreitungskarte besorgniserregende LĂŒcken aufÂŹweist. Der Vergleich des Igelvorkommens der 1990er Jahre in ZĂŒrich mit den aktuellen Untersuchungen zeigt einen Arealverlust der Igelpopulation von 39 %, also mehr als einem Drittel.
Noch liegen die GrĂŒnde fĂŒr den RĂŒckgang im Dunkeln. Macht den Igeln die immer dichter werdende Stadt zu schaffen, sterile GĂ€rten oder der zunehmende Verkehr? Oder spielt der Einsatz von Pestiziden in den GrĂŒnrĂ€umen eine Rolle?
Das Projekt StadtWildTiere wird die GrĂŒnde fĂŒr die VerbreitungslĂŒcken weiter untersuchen und ruft dazu auf, Beobachtungen von Igeln und anderen Wildtieren auf der Meldeplattform stadtwildtiere.ch zu melden.

Zur Medieninformation des Projekts StadtWildTiere vom 11.12.2017

 

TV-Beitrag von TeleZĂŒri zum Thema

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