News

23.01.2017

Vielen Dank fĂŒr das Hochladen der vielen faszinierenden, schönen und interessanten Bilder! Der Fotowettbewerb ist nun abgeschlossen und im MĂ€rz werden die drei Gewinner eines Swarovski CL Companion 8x30 B (Publikumspreis, Verlosung und Jurypreis) bekannt gegeben! NatĂŒrlich ist es weiterhin sehr wertvoll, wenn Sie von Ihren Beobachtungen Bilder machen können und diese auf der Webseite hochladen.

17.01.2017

 

© Pixabay.com

Im Verlauf der letzten Jahre sind in der Stadt und im Kanton ZĂŒrich mehrere Wanderfalken vergiftet worden. Die Falkenkamera beim Hochkamin an der Josefstrasse dokumentierte einen solchen Fall im Mai 2011. Damals starb ein Wanderfalkenweibchen beim Verzehr einer vergifteten Taube vor laufender Kamera.

Die Tauben werden als Köder verwendet. Ihr Gefieder wird mit Gift bestrichen, sodass Greifvögel, welche die Taube erbeuten, vergiftet werden.

 

Die Behörden konnten in einem Fall nun den Schuldigen ermitteln und es handelt sich dabei um einen HobbytaubenzĂŒchter aus dem ZĂŒrcher Unterland. Dem Angeklagten droht eine bedingte Freiheitsstrafe von 11 Monaten wegen TierquĂ€lerei und eine Busse von 1500.- Franken, sowie die Untersuchungskosten von 8000.- Franken. 

 

Die VergiftungsfĂ€lle scheinen gravierende Auswirkungen auf die Wanderfalken zu haben. Seit 2011 hat kein Wanderfalkenpaar mehr an der Josefstrasse gebrĂŒtet und auch in der restlichen Schweiz seien plötzlich langjĂ€hrige BrutplĂ€tze aufgegeben worden. Der Schweizer Vogelschutz (SVS) ruft dazu auf, wachsam zu sein und bei Verdacht oder VorfĂ€llen die Polizei zu informieren.

16.12.2016

(c) Fredy Haffner / Höngger

Nun sind sie da, die Biber auf der Werdinsel, an der Limmat Richtung Baden. Bereits im Oktober wurden auf stadtwildtiere.ch Biberspuren an der Limmat, unweit der Stadtgrenze von ZĂŒrich, gemeldet. Nun sind die Spuren auch auf StadtZĂŒrcher Boden unĂŒbersehbar, wie der Höngger gestern berichtete.

 

Die Stadt ZĂŒrich nimmt es gelassen. Im Winterhalbjahr, so Werlen (Mediensprecher von GrĂŒn Stadt ZĂŒrich), werde der Biber durch den geringen Betrieb auf der Insel weniger gestört, und es gehöre vor dem Winter zum normalen Verhalten dieser Tiere, die keinen Winterschlaf halten, sich das Futter aus der Baumkrone zu sichern: «Darum werden wir auch nur BĂ€ume wegrĂ€umen, von denen eine unmittelbare Gefahr ausgeht».

 

01.12.2016

Bei den Wilden Nachbarn und StadtWildTieren lĂ€uft der Fotowettbewerb fĂŒr den SĂ€ugetieratlas. Alle Bilder, die von Juli bis 20. November auf die Meldeplattform hochgeladen wurden, können nun bis am 20. Dezember bewertet werden. Einzige Bedingung: man muss auf der Plattform registriert sein.

 

Es gibt drei Preise: einen Publikumspreis, einen Jurypreis und einen Zufallspreis.

 

Macht mit und bewertet die Bilder und macht eure Freundinnen und Freunde darauf aufmerksam!

Ein Blick in die Galerie lohnt sich, es hat viele tolle Bilder zu entdecken. Viel Spass!

18.11.2016

Ein Luchs, mitten in Basel: Kurze Filmaufnahmen einer Baslerin zeigen die noch junge Wildkatze, wie sie in der Stadt unterwegs ist. Der Luchs wurde von der Feuerwehr eingefangen und in den Basler Tierpark Lange Erlen gebracht. Dort wird er nun auf seinen Gesundheitszustand getestet und abgeklÀrt, was mit ihm geschehen soll.

Berichte in der Basler Zeitung
14.11.2016

Citizen Science wird immer mehr als ein Sammelbegriff fĂŒr die vielen Herangehensweisen verwendet, wie Freiwillige in der Wissenschaft beteiligt werden. Das Citizen Science Netzwerk Schweiz wurde 2015 nach einem BedĂŒrfnis verschiedener Anbietern von Schweizer Citizen Science Projekten gegrĂŒndet. Ziel dieses Netzwerks ist ein besserer Austausch zum Thema Citizen Science in der Schweiz sowie eine besseren Anerkennung durch Interessierte, Förderer und Forschende.

Auf www.schweiz-forscht.ch finden Sie zur Zeit Portraits von 19 Schweizer Citizen Science-Projekten. Die Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und das Citizen Science-Projekt SĂ€ugetieratlas.wildenachbarn sind ebenfalls auf der Plattform vorgestellt. Erfahren Sie mehr ĂŒber die Vielfalt der Schweizer Citizen Science-Projekte und besuchen Sie schweiz-forscht.

06.11.2016
RotfĂŒchse am Neuenburgersee
 

Eine Reihe außerordentlicher Bilder von FĂŒchsen sind Sonja Portenier am Neuenburgersee gelungen. Eines davon zeigt den typischen MĂ€usesprung eines Fuchses: Er springt beinahe senkrecht in die Luft und drĂŒckt dann die Maus mit den Vorderpfoten auf den Boden. FĂŒchse fressen neben MĂ€usen auch gern FrĂŒchte, Beeren, RegenwĂŒrmer und fressbaren Abfall des Menschen. Diese AnpassungsfĂ€higkeit macht es u.a. auch möglich, dass FĂŒchse auch in StĂ€dten und Agglomerationen leben. Der Siedlungsraum bietet fĂŒr FĂŒchse reichlich Nahrung (Komposthaufen, Essensreste, FrĂŒchte, Insekten, MĂ€use), viele Versteck- und Unterschlupfmöglichkeiten und kaum Feinde.

Haben auch Sie ein Wildtier beobachtet? Wir freuen uns ĂŒber neue hochgeladene Aufnahmen in der Galerie auf www.wildenachbarn.ch oder www.stadtwildtiere.ch. Dort kann auch nach weiteren interessanten Aufnahmen gestöbert werden, ein Besuch lohnt sich!

 

18.10.2016

Rehe sind Feinschmecker, d.h. sie fressen mit Vorliebe reichhaltige KrĂ€uter, Knospen und GrĂ€ser. Deshalb sind sie auch immer wieder auf waldnahen Friedhofarealen oder in GĂ€rten und Parks am Stadtrand zu beobachten. Nicht immer zur Freude von Gartenbesitzern und Friedhofbesucher/innen. Aber entschĂ€digen uns nicht solch wunderschöne Bilder, die der Stadtwildtierebeobachter David Riedener in die Galerie der StadtWildTiere geladen hat, fĂŒr abgefressene Knospen und Blumen?

Schöne und spannende Bilder sind immer wieder in der Galerie von stadtwildtiere.ch und stadtwildtiere.at, aber auch auf wildenachbarn.ch zu sehen. Ein regelmÀssiger Besuch lohnt sich.Oder besuchen Sie die entsprechenden Facebook-Seiten: 

 

Facebook-Seite der StadtWildTiere 

Facebook-Seite der Wilden Nachbarn

 

 

 

 

13.10.2016

Vom 18. bis am 20. August 2016 fand das erste SĂ€ugercamp im Rahmen des neuen SĂ€ugetieratlas im Seebachtal, Kanton Thurgau statt. Ein Gebiet in welchem kaum KleinsĂ€uger-Nachweise vorlagen. Als Einstieg wurden die Teilnehmenden in die Systematik der SĂ€ugetiere und in die Grundlagen der Nachweismethoden wie Fotofallen, Spurentunnel und Lebendfang eingefĂŒhrt. Anschliessend wurden 100 Longworth-Lebendfallen fĂŒr den Fang von KleinsĂ€ugern rund um den Nussbaumer und den HĂŒttwilersee platziert.

BestĂŒcken der Lebendfallen mit Nestmaterial und Futter. Bild: Annina Zollinger Fischer

WĂ€hrend der Fangaktion kontrollierten wir die Fallen jeweils am Morgen, am spĂ€ten Nachmittag und in der Nacht. Die Bestimmung der Arten erfolgte anhand der Ă€usseren Merkmale, wo das nicht möglich war entnahmen wir eine Haarprobe fĂŒr die genetische Analyse. Alle gefangenen Tiere wurden am Fallenstandort wieder freigelassen. Folgende Arten konnten im Seebachtal nachgewiesen werden: Rötelmaus (Myodes glareolus), Feldmaus (Microtus arvalis), Waldspitzmaus (Sorex araneus), Sumpfspitzmaus (Neomys anomalus), Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis), Waldmaus (Apodemus sylvaticus) und ein Mauswiesel (Mustela nivalis).

Rötelmaus (Myodes glareolus). Bild: Annina Zollinger Fischer

ZusĂ€tzlich zum Lebendfang wurden fĂŒnf Spurentunnel im Gebiet verteilt. In diesen Spurentunnel hinterliessen zwei weitere Arten, SiebenschlĂ€fer (Glis glis) und Igel (Erinaceus europaeus), ihre Spuren.

Igelspuren. Bild: Annina Zollinger Fischer

Zwischen den Fallenkontrollen erhielten die Teilnehmenden Informationen zu den rechtlichen Grundlagen des Wildtierfangs, dem Erfassen von Daten, dem Konservieren von toten Tieren und dem Beschrieb von LebensrĂ€umen. Ausserdem wurde die Bestimmung von KleinsĂ€ugern anhand von BĂ€lgen und SchĂ€deln geĂŒbt.

GanzkörperprÀparat einer Sumpfspitzmaus (Neomys anomalus). Bild: Annina Zollinger Fischer

Aufgrund der hohen Nachfrage sind im nÀchsten Sommer/Herbst weitere SÀugerkurse geplant. Die Termine werden zu Jahresbeginn auf der Webseite publiziert.

07.09.2016

(c) Gaby Hubich / Archiv stadtwildtiere.at

Alle SÀugetierbilder, die bis Mitte November auf Meldeplattformen der Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und sÀugetieratlas.wildenachbarn.ch hochgeladen werden, nehmen automatisch am Fotowettbewerb des neuen SÀugetieratlas teil. Wir freuen uns auf Ihre Fotos von Wildtierbeobachtungen!

Weitere Informationen zum Projekt fĂŒr einen neuen SĂ€ugetieratlas unter "News und Infos" der verschiedenen Meldeplattformen.

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